Kopfschmerzen während der Saftkur

Viele bestreiten die Saftkur als wäre es ein Netflix Marathon – ganz entspannt und mit viel Freude dabei. Bei anderen läuft es leider nicht so heiter und sie haben mit einigen Nebenwirkungen zu kämpfen. Einige der häufigsten Nebenwirkung sind die Kopfschmerzen. Spätestens am zweiten Tag trifft es die meisten. Hast du dich an die Entlastungstage gehalten? Wie ernährst du dich sonst? Trinkst du viel Kaffee und isst viel Haushaltszucker?

Haushaltszucker ist übrigens nicht nur der Zuckerwürfel, sondern auch stark in Weißmehlprodukten enthalten. Falls dies auf dich zutrifft, machst du aktuell einen Entzug durch! Ja richtig gehört: einen Entzug! Zucker und Koffein machen uns süchtig und der Mangel an Kaffee oder haushaltszuckerhaltigen Produkten ist der Auslöser für unsere Kopfschmerzen. Aber was hilft? Trinke ausreichend Wasser und eine Gemüsebrühe zu Mittag und am Abend. Sollte deine Saftkur noch anstehen: halte unbedingt die Entlastungstage ein und denke an den Placebo Effekt mit entkoffeiniertem Kaffee!

Manchmal kommt es auch zu Kreislaufproblemen. Auch hier sind die Entlastungstage essentiell.

 

Gliederschmerzen während der Saftkur

Selten kann es zu Gliederschmerzen kommen. Diese Schmerzen fühlen sich ähnlich wie ein Muskelkater an. Während der Saftkur nimmst du weitaus mehr Flüssigkeit zu dir als normalerweise. Somit häufen sich auch die Toilettenbesuche und deine Blase arbeitet nonstop. Das sind deine Harnwege nicht gewohnt und ein verstärkter Harnsäureschub kann tatsächlich Gliederschmerzen auslösen. In den meisten Fällen lösen sich die Schmerzen nach einem Tag.

 

Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall während der Saftkur

Manchmal treten Übelkeit und Magenbeschwerden auf. Auch hier stellt sich die Frage der Vorbereitung wieder. Hast du die Entlastungstage eingehalten? Ein schweres Essen vor der Saftkur liegt während der Saftkur oft schwer im Magen. Das kann Magenbeschwerden verursachen.

Die Saftkur Säfte bestehen nur aus Obst und Gemüse. Bei einer starken Fruktoseintoleranz solltest du also deinen Arzt konsultieren. Durch den hohen Fruchtzuckeranteil der Obst- und Gemüsesäfte sind hier bei einer Intoleranz Bauchschmerzen vorprogrammiert.

 

Wann Saftkur abbrechen?

Wenn dir von der Saftkur übel wird und du sogar erbrechen musst, solltest du die Saftkur abbrechen und einen Arzt konsultieren. Ganz wichtig ist: solltest du durchgehend Beschwerden haben und dich stark unwohl fühlen, besuche im Zweifel immer einen Arzt. Jeder Mensch und jeder Körper sind verschieden und somit reagiert jede Person anders auf eine Saftkur. Du musst für dich im Endeffekt selbst entscheiden, ob es dir gut genug geht, um die Saftkur weiterzuführen oder ob es für dich sinnvoller ist die Saftkur abzubrechen.